1/52 - Elements

1/52 – Elements

Es geht wieder los! Auch in diesem Jahr nehme ich wieder am Projekt “Let’s get creative 2015″ teil. Im letzten Jahr habe ich auch schon mitgemacht und sagenhafte 12 von 52 Portraits gemeistert. In diesem Jahr werden das hoffentlich ein paar mehr ;)

Nochmal kurz für alle Leser worum es dabei geht: Let’s get creative ist ein persönliches 52-Wochen-Projekt. In jeder Woche soll ein Selbstportrait zu einem vorgegebenen Thema erstellt werden.

Das dient einerseits dafür, dass man mindestens 1x in der Woche die Kamera in die Hand nimmt und sie nicht im Regal verstauben lässt und außerdem dafür, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und geübter in Sachen Selbstportraits wird.

Weil… wie will ich einem Model erklären, wie es sich vor die Kamera zu stellen hat, wenn ich es selbst nicht kann? Bis jetzt klappt das ziemlich gut – man selbst findet sich auf Bildern ja generell schrecklich und ich schieße auch gefühlte 300 Bilder, eh mal eins dabei ist bei dem man sagt: Ok, nicht ganz so scheiße. haha

Das Thema der 1. Woche war “Elements” und ich habe mich für das Element “Wasser” entschieden. Nach einer Weile wurde es ziemlich kühl auf dem Kopf und ich total ungeduldig, weil es nicht das war, was ich eigentlich haben wollte und deswegen habe ich (oh Wunder) nur 20 Schuss gebraucht.

Ich finde Selbstportraits so dermaßen anstrengend… erstmal Kamera einstellen, dann Stativ aufbauen, dann Kamera raufschrauben, dann Stativ einrichten und Kamera nochmal einstellen und das fokussieren klappt nie wie man will und ständig rennt man hin und her, um zu gucken, was man eigentlich für einen Mist fabriziert hat.

Tollerweise gibt es für meine neue Kamera (dank WLAN-Funktion) eine App, mit der ich einerseits die Bilder auf der Kamera angucken (und auch abspeichern) kann und andererseits eine Fernauslöser-Funktion, bei der ich die Einstellungen direkt am Handy bearbeiten kann. Ihr werdet also jetzt öfter Bilder sehen, auf denen ich scheinbar nach unten oder zur Seite gucke oder auch mal demonstrativ mein Handy im Bild ist, einfach, weil ich da gucken kann, wie ich eigentlich so aussehe.

So und jetzt ist es doch mehr Text als Bild geworden, deswegen gibt es zum Abschluss noch die Woche 2 “Spherical” und Woche 3 “Morning” mit dazu.

2/52 - Spherical

2/52 – Spherical

Bei Spherical musste ich erstmal gucken, was das eigentlich heißt. Ich hatte irgendwie jetzt mit sowas wie “Weltall”, sphärisch, keine Ahnung gerechnet und dann war es doch nur sowas banales wie “kugelig, rund, Kugel”. Na ja, dann wusste ich aber gleich: zack, mein Ohrring! Perfekt! (und ich gucke auf’s Handy, hehe)

3/52 - Morning

3/52 – Morning

Die Idee zu “Morning” kam mir auch relativ fix. Würde ich mich in einer Morgenmantel-Kaffee-Gähn-Pose fotografieren, wäre das nicht wirklich ich (ich habe nämlich keinen Morgenmantel, trinke keinen Kaffee und gähnen tu ich eher abends als morgens). Aber so ziemlich das erste, was ich jeden Morgen sehe, ist meine Brille. Und das ganze gilt als Selbstportrait, weil man da ein klitzekleines Stück von meinen Fingern sehen kann und es noch dazu meine Brille ist, die ich so als einen Teil von mir ansehe ;)

So, genug geschrieben. Spornt mit fleißig an auch ja mit dem Projekt weiterzumachen! P.S.: Die Facebook, Tumblr und Flickr-Gruppen sind öffentlich zugänglich und jeder kann mitmachen!

Hallo meine Lieben,

ich glaube mit der Mischung zwischen Text- und Bild-Posts komme ich mittlerweile ganz gut zurecht und weil der letzte Eintrag ein Shooting war, folgt nun ein Textbeitrag.

Zunächst einmal vorneweg: vielen vielen vielen VIELEN (!) Dank für eure durchweg positive Resonanz zu meinen beiden “Vorsatz-Posts” für 2015. Ich hätte nicht gedacht, dass das doch so die Runde macht und mein kleiner Ausbruch von so vielen Leute positiv aufgenommen wird. Eure Kommentare dazu haben mich total gefreut und mich bestärkt vermehrt “ehrliche” Blogeinträge zu schreiben. Nicht, dass ich sonst nicht ehrlich wäre, aber doch eher oberflächlich.

Heute geht es mit einem weiteren Thema weiter, was sich nahtlos an die anderen beiden anschließt. Von dieser “Theorie” habe ich an Silvester zum ersten Mal erfahren und irgendwie nehme ich mir das seither zu Herzen.

Do not shoot the second arrow!

Was soll das denn bitte bedeuten? Dazu gibt es eine kleine Geschichte… stellt euch vor, ihr seid im Krieg. Ihr kämpft und werdet bekämpft. Ihr seid gut, ihr kommt vorwärts, keiner kann sich mit euch messen. Doch dann passiert es: Ihr werdet von einem Pfeil getroffen und sinkt verwundet zu Boden. Ihr macht euch Vorwürfe, habt nicht genug aufgepasst, seid nicht 100%ig anwesend gewesen, ihr hättet etwas anders machen können, um nicht getroffen zu werden. Die Frage ist jetzt nur: Was tut mehr weh? Der erste Pfeil, der euch vielleicht nur an der Schulter erwischt hat? Oder der zweite Pfeil: eure Selbstvorwürfe!

Das ganze kommt (glaube ich, oh je, nicht gut recherchiert) aus dem Buddhismus und soll aussagen, dass natürlich der erste Pfeil weh tun kann und verletzend ist, aber man nicht unbedingt den zweiten Pfeil losschicken muss und das ganze noch schmerzhafter gestalten muss.

Das soll keine Anleitung zum Yolo-tum werden, á la “hab ich halt kein Sport gemacht, YOLO!”, sondern viel mehr ein: “Okay, ich habe zwar heute kein Sport gemacht, das ist kein Drama, sondern menschlich, aber dafür mache ich morgen weiter.”

Okay, du hast dich heute beim Mittag mit den Kollegen bekleckert, aber hey – das passiert und könnte jedem anderen passieren! Und spätestens nach 1 Stunde hat das eh jeder vergessen. Okay, dein Kumpel hat spontan die Verabredung abgesagt, aber das ist vielleicht auch gut, weil du dir jetzt eine tolle Badewanne gönnen kannst, anstatt dich über ihn zu ärgern.

Do not shoot the second arrow ist großartig für Pseudo-Choleriker wie mich! Ich liebe es mich aufzuregen. Am liebsten, wenn die Dinge absolut banal sind und ich sowieso nichts dran ändern kann. Das Aufregen an sich ist ja so befreiend. Nur leider nervt das die Leute in meiner Umgebung extrem und irgendwann mich selbst. Also schieß ich den zweiten Pfeil nicht ab, ich kann eh nichts daran ändern und versuche das lieber positiv zu sehen.

Welche Art von Mensch seid ihr? Schießt ihr auch gerne mal mit dem zweiten Pfeil auf euch? Oder seid ihr generell die Ruhe selbst?

Vanessa - Adidas x Rita Ora #unstoppable

Vanessa – Adidas x Rita Ora #unstoppable

Tja, was soll ich sagen, ich hab es anscheinend mit Sportklamotten! Ha, nein ;) Ich habe vor Weihnachten noch in einer Facebookgruppe ein Angebot gepostet. Wie ich in meinem vorherigen Beitrag geschrieben habe, möchte ich dieses Jahr mehr mit anderen Bloggern/Menschen zusammenarbeiten und hier greift wieder #netzwerkstattneid

Jedenfalls habe ich angeboten für andere Blogger ihre Fashion/Outfit-Fotos zu schießen. Ich hab die neue Kamera und brauch ein bisschen Übung und auf mich üben Fashion Blogs eine ungemeine Faszination aus. Tja, und warum das nicht einfach verbinden? Auf meinen Aufruf hin haben sich auch einige gemeldet – vielen Dank!

Ich weiß, dieses Jahr wollte ich einiges auch positiver angehen, aber bei manchen Rückmeldungen hat man gemerkt, dass es ihnen nicht um den gewünschten gemeinsamen Win-Win-Effekt geht, sondern nur, wie sie günstig an sehr gute Portrait Fotos herankommen können. Der Aufruf war nicht dafür gedacht. Portraits habe ich die letzten Jahre fotografiert, ich wollte jetzt Fotostrecken schießen bei denen mehr die Kleidung und nur teilweise der Mensch im Vordergrund steht. Zudem sollten es Arbeiten sein, die beide Blogs gleichermaßen nutzen können.

Na ja, Schwamm drüber, da bin ich jetzt auch konsequent genug solche Shootings gleich abzusagen. Bei Vanessa habe ich aber direkt zugesagt und ein Termin und eine Location waren schnell gefunden.

Gemeinsam shooteten wir die Rita Ora Kooperation mit Adidas Originals in den Hackeschen Höfen in Berlin. Ich hoffe euch gefallen die Ergebnisse! (Das erste Mal mit meiner Kamera ein Shooting gehabt!). Schaut auch bitte gerne auf ihrem Blog To Think Of vorbei!

Vorsätze 2015 – Teil 2

Ich rede viel. Auf mich passt der Spruch “viel reden, wenn der Tag lang ist” wie die Faust auf’s Auge. Meistens rede ich dann nur, um irgendwelche awkward silences zu überbrücken. Nichts finde ich furchtbarer als eine peinliche Stille. Nur um sie dann mit irgendeiner peinlichen Anekdote zu füllen.

Nur dieses Jahr möchte ich eine Sachen daran ändern. Ich möchte nicht immer nur reden und sagen, sondern auch machen und tun. Wie oft hört man mich sagen: “Ja, ich hab voll Lust YouTube Videos zu machen”, “Ja, ich würde super gern ein Fotoshooting machen”, “Yeah ich werd dies und das voll machen.” Und neben viel Gerede bleibt dann doch nichts über.

Wenn ich mir also etwas vornehme und so darüber rede, dann will ich das auch wirklich durchziehen. Damit soll auch so ein bisschen der täglichen Faulheit entgegengewirkt werden. Die Wäsche hängt schon seit 3 Tagen trocken auf dem Ständer? Abnehmen, falten und in den Schrank damit. Schmutziges Geschirr? Gleich abwaschen. Bad? Direkt putzen.

Ich muss sagen, das läuft seit Silvester schon richtig gut – bis jetzt. Jetzt hat aber die Arbeit wieder angefangen und was soll ich sagen. Nach 8 Stunden Arbeit ist man abends nicht wirklich motiviert die Wäsche zu machen und schiebt es eben wieder vor sich her.

Mal gucken ob ich da noch ein bisschen mehr Energie aufbringen kann. Wie sieht es bei euch aus? Prokrastinieren und viel reden, oder aber machen und sofort erledigen?

P.S. Übrigens hat die liebe Kaly ein super Hashtag nach meinem letzten Vorsatz-Post ins Leben gerufen: #netzwerkstattneid Würde mich freuen, wenn ihr den irgendwie benutzt, wenn ihr merkt, hier könnte mehr was für’s Netzwerk und weniger für den Neid getan werden!

Sport Shooting mit Jasmin

Sport Shooting mit Jasmin

Halli Hallo meine Lieben,

ja wohl, es gibt mal wieder was für die Glubscher! Das Shooting ist im November letzten Jahres (haha wie sich das anhört, als wäre es schon ewig und nicht erst 1.5 Monate her) entstanden.

Mit der super lieben Jasmin von My Berlin Fashion hatte ich ein Shooting mit dem Hashtag #myberlinfashionsport – es ging dabei um die neue Outdoor Sport Kollektion von Bench. Die Accessoires wurden uns von G-Shock, Casio, Skullcandy, Philips, Vans und New Balance zur Verfügung gestellt.

Ich hatte so viel Spaß mit Jasmin zusammen zu shooten und die Bilder sind richtig gut geworden :D Wir hatten auch noch über viel Glück mit dem Wetter und es fühlte sich schön warm herbstlich an und so gar nicht wie November.

Aber, jetzt nicht lang schnacken, hier sind die Ergebnisse:

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